Iranische Hauskirchen werden trotz Verfolgung und Wirtschaftskrise immer stärker

Iranische Hauskirchen werden trotz Verfolgung und Wirtschaftskrise immer stärker

Published on 12 Mai 2026
4 min read

Trotz zunehmender Not und Unsicherheit im Iran halten die Gläubigen weiterhin an ihrem Glauben fest. Inmitten der humanitären Krise des Landes sind die Teams von Transform Iran im Stillen zwischen den Hausgemeinden unterwegs, um Christen zu ermutigen, Leiter zu stärken, mit Familien zu beten und praktische Hilfe an die Bedürftigen zu verteilen.

Eine kürzlich unternommene Dienstreise bot einen eindrucksvollen Einblick in die Kämpfe, mit denen Gläubige heute konfrontiert sind, und in den außergewöhnlichen Mut, mit dem die iranische Untergrundkirche weiterhin Christus folgt.

Alle Namen wurden geändert.

Stärkung der iranischen Hausgemeinden

Die Kirche im Iran wächst selbst in den rauesten Klimazonen weiter.

Trotz der sehr schwierigen Umstände, mit denen die Iraner heute konfrontiert sind, gehen der Dienst und die Betreuung der Gläubigen weiter. Die Kirche ist stark und so mutig wie eh und je!

Elnaz, eine leitende Pastorin im Iran, hat mehrere Hauskirchen in ihrer Region besucht und ihnen seelsorgerische Betreuung, Trost, Gebet und sogar praktische Hilfe angeboten.

Eine ihrer Dienstreisen führte sie zu Sanas und Iman, die eine andere Hauskirche leiten. Sie erzählten persönliche Geschichten von Verlusten, aber auch von Hoffnung und dem Glauben an die Kraft Christi, die selbst die dunkelsten Pläne überwinden kann. Elnaz verbrachte Zeit damit, ihnen zu dienen und sie in ihrem Glauben zu stärken.

Glaube inmitten von Angst und Ungewissheit

Elnaz setzte dann ihre Reise fort, um ihre Schwester Soraya im Norden des Landes zu besuchen. Es stellte sich heraus, dass Sorayas Ehemann durch einen Angriff auf das Unternehmen, in dem er beschäftigt war, seine Existenzgrundlage verloren hatte und das gesamte Geschäft zerstört worden war. Sie kämpften täglich darum, trotz der Ungewissheit über ihre wirtschaftliche Situation ihren Frieden zu bewahren.

Ein weiterer Besuch führte Elnaz in die Stadt, wo Bruder Ali eine Hauskirche leitete. Alis Cousin hatte bei den Protesten eine Beinverletzung erlitten und die Familie versuchte ihr Bestes, um ihn zu versorgen, ohne das Risiko einzugehen, in ein Krankenhaus zu müssen. Sie sprachen über ihre täglichen gemeinsamen Gebetszeiten und ihre Entschlossenheit, ihren Blick auf Jesus zu richten, egal was um sie herum geschah.

Unter all diesen Umständen bleibt derselbe Geist unter den Gläubigen sichtbar: Trotz großer Risiken nutzen sie jede Gelegenheit, sich gegenseitig zu stärken und bleiben aufmerksam für die Bedürfnisse des anderen.

Es gibt auch eine Verpflichtung, persönliche Verbindungen zu pflegen, trotz der aggressiven Bemühungen der Regierung, die Gläubigen einzuschüchtern und zu isolieren.

Verwurzelt im Wort Gottes

Nachdem er für Hauskirchen an verschiedenen Orten gebetet und ihnen gedient hat, ist Elnaz überzeugt, dass die Kirche im Iran so stark ist wie eh und je.

Es ist ein körperlicher Kampf, ja. Und ein ständiger Kampf gegen die Versuchung, der Sorge oder Angst nachzugeben, ja. Aber der überwältigende Eindruck, den Elnaz hatte, war die Verwurzelung im Wort Gottes, eine tiefe Liebe zu Christus und seiner Kirche und die Verpflichtung, den Blick auf den Sieg zu richten, den Christus bereits am Kreuz errungen hat.

Praktische Hilfe bringt Hoffnung für Familien

Während dieser Besuche und durch die aufopferungsvollen Spenden von Glaubensbrüdern konnte Elnaz Lebensmittelpakete an mehrere bedürftige Familien und Gläubige verteilen.

Jedes Mal, wenn sie ein Lebensmittelpaket verteilte, war die Reaktion sehr emotional. Viele waren zu Tränen gerührt, als sie ihre Dankbarkeit ausdrückten.

Dies war nicht nur eine (dringend benötigte!) praktische Unterstützung, sondern ein greifbares Zeichen der Liebe Gottes, eine Erinnerung an seine Treue und ein Beweis dafür, dass die Familie des Glaubens sie in ihrer Not nicht vergessen hatte.

Neue Gläubige kommen weiterhin zu Christus

Bei einem der Besuche zur Übergabe von Hilfsgütern traf Elnaz eine Familie, in der alle außer dem Ehemann bereits zum Glauben an Christus gekommen waren.

Bei diesem Besuch teilten sie ihm erneut das Evangelium mit und er betete das Gebet der Erlösung und übergab sein Herz dem Herrn.

Dies brachte tiefe Dankbarkeit und erneute Freude inmitten all der Nöte und zeigte einmal mehr, dass Gott selbst im Herzen der Krise immer noch Leben berührt und seinem Volk neue Gläubige hinzufügt.

Bitte beten Sie auch weiterhin für die Gläubigen im Iran, die sich mutig gegenseitig stärken, sich um die Bedürftigen kümmern und trotz wachsender Not die Hoffnung auf Christus weitergeben.

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